Virb — Community Reloaded

Virb bietet eine Plattform, die wohl kaum an Flexibilität zu überbieten ist. Das Netzwerk ist eine Mischung aus Blogging-Service, Social Community, Lifestream und Business-Plattform. Hinter den Kulissen des Universums stecken acht Köpfe, die an unterschiedlichen Orten in den USA leben und arbeiten, unter anderem in New York und L.A. Sowohl Fotografen, Designer, Blogger, Musiker als auch Unternehmen und Organisationen nutzen Virb entweder als Portfolio, Blog, Lifestream, zur Vernetzung mit anderen Kreativen oder zur Inspiration. Virb wird gern als das schöne MySpace beschrieben, aber es ist viel mehr als das.
Wer sich bei Virb anmeldet, muss sich vorab für einen der vier verschiedenen „Profile Types“ entscheiden:
- Personal: Empfohlen für User, die ein persönliches Profil oder eine Art Tumblelog erstellen möchten.
- Audio: Praktisch für Musiker, Labels, Schauspieler oder Podcaster.
- Portfolio: Geeignet für Fotografen, Filmschaffende, Blogger oder Designer.
- Other: Unternehmen, Marken, Produkte oder Organisationen sind mit diesem Profil gut bedient.

Das „Hub“ ist die Kommandozentrale, in der man seine Aktivitäten und Profileinstellungen steuert. Es braucht ein bisschen Zeit, bis man sich mit den vielen Funktionen vertraut gemacht hat. Ein wichtiges Feature ist der „+“-Button, über den man der Community neue Inhalte beisteuert. Wie man es von Tumblr kennt, hat man die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Inhaltsformen auszuwählen: Foto, Video, Text, Link, Quote, Audio, sowie Status oder auch Group. Tumblr-typisch ist außerdem das Feature „Like“, gekennzeichnet mit einem Herzen, über das man Beiträge anderer User in seine Favoriten aufnimmt.
Tägliche Dosis Inspiration
Explore: Virb ist für mich in erster Linie eine Plattform zum Entdecken interessanter Beiträge. Besonders fasziniert bin ich von der schieren Masse hochwertiger Fotografien. Über eine Import-Funktion lassen sich übrigens Fotos vom eigenen Flickr-Acoount auf Virb hochladen. Auch das Stöbern nach neuer Musik macht hier einfach Spaß. Bequemer geht es nicht, als sich über „Explore“ durch die einzelnen Streams der User zu klicken.
Etwas Gutes tun
Unter dem Motto „Do Good, Look Good“ hat Virb eine Aktion gestartet, welche Designer und Hilfsorganisationen miteinander verbindet. Jeden Monat wird eine Hilfsorganisation prämiert, die als Preis ein neues Design für ihr Virb-Profil erhält. Sie darf sich im Anschluss aussuchen, welcher der teilnehmenden Designer die pro bono Gestaltung übernehmen soll. Beide Mitglieder werden anschließend auf der Virb-Homepage präsentiert.
Das muss man auf Virb gehört oder gesehen haben
- Bilder und Musik von Project Pedal
- Afternoon Cowboy — Tales from a munchkin on his railroad adventure
- Musik von Styrofoam
- Musik von Loquat
Fazit
Schade, dass es Networks wie Behance und Virb nicht in Deutschland gibt. Naja, mal schauen, was sich ergeben wird!
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