Ein Sommerfest im Garten oder ein Picknick im Park und dazu eine Tarte au citron. Das würde sicher gut zusammenpassen.
Das Rezept für die Tarte au citron habe ich in einem Buch über französische Speisen gefunden, das ich mir neulich aus der Stadtbibliothek ausgeliehen hatte. Da ich keine Crème double da hatte, nahm ich einfach Quark (40% Fett). Die Tarte hat einen fruchtigen, eben zitronigen Geschmack. Köstlich.
Man nehme …
für einen süßen Mürbeteig
- 350 g Mehl
- 1 kleine Prise Salz
- 160 g Butter
- 100 g Puderzucker oder weißen Zucker
- 2 Eier, verquirlt
für den Guss:
- 4 Eier
- 2 Eigelbe
- 250 g Kristallzucker
- 185 ml Quark (40 % Fett) oder Crème double
- 250 ml Zitronensaft oder einfach Saft von 3 Zitronen
- fein abgeriebene Schale der Zitronen
Ab in die Backstube …
Für den süßen Mürbeteig Mehl und Salz in eine große Schüssel sieben und eine Mulde in die Oberfläche drücken. Die Butter und den Zucker hineingeben und die Masse gut verkneten. Die Eier hinzufügen und dann nach und nach das Mehl mit einarbeiten. Eine Teigkugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde kalt stellen. Ich habe den Teig stattdessen ½ Stunde in das Gefrierfach gelegt. Hat gut geklappt.
Nun den Backofen auf 190 °C vorheizen. Den Teig ausrollen und eine runde Tarte-Form mit auslösbarem Boden, oder auch ohne, (23 — 28 cm Durchmesser) damit auslegen. Für 20 Minuten in den Kühlschrank oder 10 Minuten in das Gefrierfach stellen.
Für den Guss Eier, Eigelb und Zucker verquirlen. Den Quark bzw. Crème double zugeben, dann unter ständigem Rühren Zitronensaft und –schale hinzufügen.
Den Boden der Form mit Backpapier und Bohnen belegen und 10 Minuten blindbacken. Papier und Bohnen herausnehmen und weitere 3 bis 5 Minuten backen, bis der Teig noch sehr hell aussieht. Aus dem Ofen nehmen und die Temperatur auf 150 °C herunterdrehen.
Die Form auf ein Backblech stellen und den Guss hineinfüllen. Nochmals 35 bis 40 Minuten backen, bis der Guss eine feste Konsistenz hat. Vor dem Servieren erkalten lassen.




