Es war ein kleines Experiment, meinen Gästen Käseknödel als Hauptspeise zu servieren. Ob es gelungen ist?
Obwohl ich ein Nordlicht bin, liebe ich die Berge in Südtirol. Meine Ferien habe ich früher oft in der Nähe von Bruneck/Bozen verbracht und so wie es aussieht, hat diese Zeit auch ihre kulinarischen Spuren hinterlassen. Wie lange ist es her, dass ich Schlutzkrapfen, eine echte Spezialität dieser Gegend, gegessen habe? Bisher habe ich mich noch nicht getraut sie auch mal selbst zu machen. Aber Käseknödel. Und das auch gar nicht mal so schlecht. Meine Freunde kommen gerne Mal ins Schwärmen, wenn wir uns an unsere geknödelten Bäuche erinnern.
Man nehme für drei Personen
- 250 g Toastbrot oder altbackenes Weißbrot
- 150 ml Milch
- 1 Zwiebel
- Etwas Öl
- 200 g Käse (bevorzugt Harzer, Bergkäse oder Käsereste gehen auch)
- 1/2 Bund Petersilie
- 2 Eier
- Salz, Pfeffer, Muskat
- 2 bis 4 Esslöffel Mehl
- Etwas Gemüsebrühe
Ab in die Küche
Als erstes die Milch leicht erhitzen. Dann das Weißbrot würfeln und es in einer Schüssel mit der warmen Milch übergießen. Anschließend quellen lassen.
Nun die Zwiebel fein würfeln und in etwas Öl anrösten. Den Käse raspeln und die Petersilie fein wiegen. Alle Zutaten mit den Eiern mischen und mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen. Das Mehl dazugeben, je nach Konsistenz des Teiges. Wenn der Teig an den Fingern klebt, ist das ein gutes Zeichen.
Die Knödel sollte man unbedingt mit nassen Händen formen. Danach in siedendem Wasser mit der Gemüsebrühe circa 15 Minuten ziehen lassen.
Auf den Tisch
Sehr gut schmeckt es, wenn man über die Knödel leicht gebräunte Butter gießt und frisch geriebenen Parmesan dazu serviert. Als Beilage passt ein frischer Blattsalat mit Tomaten und Essig-Öl-Dressing sehr gut.
Lasst es euch schmecken!




