2010 hier bin ich! Diese sechs Tipps von Leo Babauta helfen dabei gut ins Jahr zu starten.
Das neue Jahr hat begonnen, eine Menge guter Vorsätze schwirren in meinem Kopf herum, natürlich auch mein Zen-To-Done-Training, das ich mit Erfolg zu Ende bringen möchte. Über die Weihnachtstage habe ich mir eine kleine Pause mit dem Schreiben und Produktivsein gegönnt, aber keine Sorge, es geht weiter. Der abschließende Teil über meine Erfahrungen mit dem Kapitel „Gewohnheit 4: Handeln“ wird jetzt nachgeholt.
Multitasking ist out!
Leos Tipps, die bei der Erledigung einer Aufgabe helfen sollen, habe ich gut umsetzen können. Auch, wenn ich oft nicht konsequent bin und nicht alle Ratschläge umsetze, habe ich eine Sache ganz besonders gut verinnerlicht: Die Empfehlung, sich nur auf eine einzige Aufgabe zu konzentrieren und an ihr zu arbeiten, bis man sie zu Ende gebracht hat! Ich halte diesen Tipp auch für den Wichtigsten.
Wenn’s mal nicht so gut klappt
Es gibt aber immer noch Tage, an denen mir der Berg an Arbeit überdimensional hoch erscheint und es mir schwerer fällt die Dinge einfach anzupacken. Hier sechs Tipps von Leo, mit denen man Startprobleme beheben kann. Mir haben sie vor allem dabei geholfen, mich mehr zu motivieren.
- „Kleine Teile.“ Sich zu sagen, erst einmal nur fünf Minuten an einer Aufgabe zu arbeiten, ist in der Tat weniger einschüchternd und motiviert.
- „Fang einfach an.“ Mit den Aufgaben am Schreibtisch sei es wie mit dem Joggengehen. Einfach Schuhe an und vor die Tür gehen ohne darüber nachzudenken, was für eine weite Strecke noch vor einem liegt. Super Vergleich!
- „Belohne dich selbst.“ Stelle den Timer auf zehn (oder fünfzehn oder zwanzig) Minuten und belohnen dich dann, zum Beispiel mit dem Checken von E-Mails. Den Tipp finde ich ein bisschen umständlich, sollte man das den ganzen Tag lang wiederholen.
- „Begeistere dich.“ Frage dich, welchen Mehrwert die Erledigung der Aufgabe hat. Bringt sie Anerkennung, neue Kunden, Geld oder andere neue Möglichkeiten? Falls es keinen Mehrwert gibt, solltest du überdenken, sie entweder nicht zu erledigen, zu verschieben oder zu delegieren. Warum macht man das nur nicht jedes Mal? Ist doch echt ganz einfach.
- „Hör auf, Dich auf die negativen Aspekte Deiner Arbeit zu konzentrieren.“ Die Möglichkeiten nicht die Probleme sollten im Mittelpunkt stehen. Der beste Tipp überhaupt.
- „Lege dich fest.“ Überlege dir einen Fortschritt, den du in einem bestimmten Zeitraum machen möchtest. Am gleichen Tag oder in einer Woche. Zum Beispiel in Bezug auf ein Projekt oder ein bestimmtes Ziel. Das motiviert ungemein.
Vorschau
Im nächsten Teil geht es um meine Erfahrungen mit dem nächsten Kapitel „Gewohnheit 5: Das einfache, vertrauenswürdige System“.
Über die Serie »Zen To Done« — der Praxistest
Das Produktivitätssystem „Zen To Done“ von Leo Babauta basiert auf zehn Gewohnheiten. Zum Aufbau jeder einzelnen Gewohnheit, so empfiehlt Babauta, sollte man sich circa dreißig Tage Zeit nehmen. Alle vierzehn Tage berichte ich darüber, wie es mir gelingt, die Theorie in die Praxis umzusetzen.
Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10, Teil 11, Teil 12, Teil 13
Das Begleitbuch »Zen To Done«
Die Autoren des Blogs Imgriff haben das Buch „Zen To Done“ von Leo Babauta ins Deutsche übersetzt.
Hier geht’s zum E-Book »Zen To Done«
www.imgriff.com
Leo Babautas Blog Zen Habits
www.zenhabits.net




