»Zen To Done« — der Praxistest. Teil 23: Alles dreht sich

»Zen To Done« — der Praxistest. Teil 23: Alles dreht sich

Tages– und Wochenroutinen. That’s it. Nicht mehr und nicht weniger. Alles andere ist mir zu kompliziert.

Nachdem ich nun versuchte mithilfe meiner neuen Listen Routinen bzw. Rituale in meinen Alltag einzubauen, wurde mir klar, dass es so für mich nicht praktikabel ist. Deshalb legte ich die Listen beiseite und konzentrierte mich nur noch auf zwei wesentliche Fragen, die im zwölften Kapitel eine Rolle spielen.

  1. Welche Tagesroutinen (Morgen– und Feierabendroutine) brauche ich wirklich?
  2. Welche Wochenroutinen sind für mich wirklich nützlich?

Routinen überdenken

Es klingt zwar äußerst praktisch, nur einmal in der Woche an einem bestimmten Tag einkaufen zu gehen. Wer jedoch häufig spontan entscheidet, was, wo und mit wem er isst, scheitert an dieser Stelle ziemlich schnell. Ich überlege gerade, ob ich mir wieder eine Bio-Kiste aus dem Berliner Umland bestelle, sodass frisches Obst, Gemüse, Brot und Milch jede Woche direkt vor meine Haustür geliefert werden. Wichtig ist wohl, sich zunächst zu fragen, welche Routinen auch zu einem passen. Das meint auch Leo Babauta. „Experimentiere einfach, bis Du Routinen gefunden hast, die für Dich funktionieren und zu Deiner Arbeitsweise passen.“

Macht ein Waschtag Sinn?

Für mich ist es auch besser, lieber morgens (routiniert) kleine Dinge wie Wäsche waschen einzuplanen, als dafür extra ein Ritual anzufertigen. Denn oft möchte ich ein bestimmtes noch nicht gewaschenes Kleidungsstück schon am nächsten Tag anziehen und nicht erst in einer guten Woche.

Einblick in meine „Ritualwelt“

  • Morgenrituale: Drei wichtige „große“ (z.B. Text fertigstellen) und drei kleine Aufgaben (z.B. Wäsche waschen, Besorgungen machen) festlegen
  • Feierabendrituale: Schreibtisch aufräumen & Papierkram durcharbeiten
  • Wochenrituale: Wochenrückblick, Sport, Klavierunterricht, Bio-Kiste ordern

Vorschau

Das Ende ist in Sicht!!!!!! Oh ja, es liegen circa vier letzte Wochen Zen-To-Done-Traning vor mir und ich werde euch berichten, wie es mir mit der zehnten und letzten Gewohnheit „Finde Deine Leidenschaft“ ergangen ist.


Über die Serie »Zen To Done«    —    der Praxistest

Das Produktivitätssystem „Zen To Done“ von Leo Babauta basiert auf zehn Gewohnheiten. Zum Aufbau jeder einzelnen Gewohnheit, so empfiehlt Babauta, sollte man sich circa dreißig Tage Zeit nehmen. Alle vierzehn Tage berichte ich darüber, wie es mir gelingt, die Theorie in die Praxis umzusetzen.


Teil 1, Teil 2, Teil 3Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10, Teil 11, Teil 12, Teil 13, Teil 14, Teil 15, Teil 16, Teil 17, Teil 18, Teil 19, Teil 20, Teil 21, Teil 22

Das Begleitbuch »Zen To Done«

Die Autoren des Blogs Imgriff haben das Buch „Zen To Done“ von Leo Babauta ins Deutsche übersetzt.

Hier geht’s zum E-Book »Zen To Done«

Leo Babautas Blog Zen Habits